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 am: 23. August 2010, 18:45:43 
Begonnen von PHILIP - Letzter Beitrag von PHILIP
Hallo,

ich war vor ein paar Tagen nochmal mit einem Freund dort. Der "Tümpel" war komplett ausgetrocknet. Trotzdem konnten wir um den ehemaligen Tümpel herum unter vielen Steinen Kammmolchjungtiere finden, aber Adulte ließen sich wie schon beim letzten Mal nicht blicken.



Zur Paarungszeit ist normalerweise alles voll mit Wasser.










Viele Grüße

Philip

 2 
 am: 20. August 2010, 10:51:28 
Begonnen von Kamil - Letzter Beitrag von Kamil
Hallo Peter,

nein - leider nicht! Das Weibchen ist immer noch "randvoll" mit Eiern - die man wunderbar durch die Bauchdecke sehen kann, leider werden diese nicht abgelegt - dabei biete ich eine breite Palette Holz an, an dem die Tiere angeblich bevorzugt, wenn nicht ausschließlich ablaichen sollen. Sonst stehen ja auch noch Steine zur Verfügung. Eventuell kann es daran liegen, dass ich es im Becken doch zu hell habe - sämtliche Nachzuchtberichte die ich kenne geschahen in sehr einfachen Becken, aber mit wenig Licht.

Viele Grüße,

Kamil

 3 
 am: 20. August 2010, 00:00:08 
Begonnen von Kamil - Letzter Beitrag von Peter
Hallo Kamil,

ist aus der Balz mehr geworden?

grüßle peter

 4 
 am: 12. August 2010, 16:32:08 
Begonnen von PHILIP - Letzter Beitrag von Kamil
Hallo Philip,

danke für die Bilder! Es sieht so ähnlich aus wie auf unserem Oschenberg in Bayreuth, das ist auch ein ehemaliger Truppenübungsplatz - wir haben aber nur Berg- und Teichmolche, Berg- und Zauneidechsen und Schlingnattern dort!

Mehr Bilder :-)

Viele Grüße,

Kamil

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 am: 12. August 2010, 11:01:22 
Begonnen von Marcus Wenzel - Letzter Beitrag von Christopher
Hallo Marcus,

Zitat
Mag aber auch daran gelegen haben, dass wir Molchreusen eingesetzt haben, die vor allem für das Freiwasser gedacht waren und somit eventuell nicht repräsentativ für die Urodelenfauna der Gewässer waren.

Würde nochmal Flaschenreusen einsetzen und dann mal vergleichen. Das würd mich echt mal interessieren.
Übrigens lustig mit dem Bergmolch, solche Exemplare kann es durchaus geben, auch welche mit komplett gefleckter Kehle. Ich glaub, dass die Anzahl der gefleckten bei apuanus insgesamt größer ist und es umgekehrt auch bei ihnen ungefleckte Individuen gibt. Ich schicke Dir gleich mal ein Paper, was jedenfalls dafür spricht.
Meine apuanus sind alle mit hohem Deckungsgrad gefleckt, aber ich fürchte, sie sind leider auch alle miteinander verwandt.
Ansonsten herzlichen Dank fürs hochladen!

Christopher

 6 
 am: 06. August 2010, 14:10:40 
Begonnen von Marcus Wenzel - Letzter Beitrag von Marcus Wenzel
Hallo,

ich wollte euch mal einen Kammmolch aus der Westfälischen Bucht zeigen. Hier sind sie sowohl im Flachland als auch im Teutoburger Wald zu finden. Ich habe, als ich 2004 für die Biostation kartiert habe, zwei Teiche entdeckt, in dem die Kammmolche gegenüber Berg- und Teichmolch in der absoluten Überzahl waren. Mag aber auch daran gelegen haben, dass wir Molchreusen eingesetzt haben, die vor allem für das Freiwasser gedacht waren und somit eventuell nicht repräsentativ für die Urodelenfauna der Gewässer waren.
Also auf dem ersten Foto seht ihr ein Kammmolchweibchen aus dem Raum Bielefeld, welches am Straßenrand einer Schnellstraße entdeckt wurde. Es wurde anschließend in der Nähe in ihr hoffentlich angestammtes Habitat entlassen.



Ach ja, des weiteren habe ich heute einen Bergmolchmann bei mir im Garten entdeckt. Eine kleine Sensation, denn das nächste Molchvorkommen, dass ich kenne liegt jenseits der A2, ca. 2km von mir entfernt. Da sieht man mal wie anpassungsfähig diese Art ist. Anbei ein Foto seiner gepunkteten Kehle (hoffentlich kein ausgesetzter apuana  Grinsend)!



Viele Grüße,

Marcus

 7 
 am: 06. August 2010, 13:56:30 
Begonnen von PHILIP - Letzter Beitrag von Marcus Wenzel
Bei der Größe sind es Ringelnattereier. Unbefruchtete Eier werden das nicht gewesen sein. Die wären schon längst weggefault. Von den Fotos des Habitats nach zu urteilen, können aber auch auf jeden Fall Zauneidechsen vorkommen.

Lg Marcus

 8 
 am: 06. August 2010, 13:48:27 
Begonnen von PHILIP - Letzter Beitrag von PHILIP
Hi Marcus,

die Eier waren Ca. 3 cm lang und vielleicht 1,5 cm breit, ich weiß es aber nicht mehr so genau. Ringelnattern gibt es in diesem Gebiet auf jeden Fall. Ich bin mir nicht sicher ob da auch Eidechsen vorkommen, aber auszuschließen ist es nicht. Weißt du, wie lange es dauert, bis alle Eidechsen/Ringelnattern geschlüpft sind? Einige Eier waren schon leer, manche aber noch nicht (Unbefruchtet?).

Viele Grüße

Philip

 9 
 am: 06. August 2010, 08:32:57 
Begonnen von PHILIP - Letzter Beitrag von Marcus Wenzel
Hey Philip,

schöne Bilder. Wie groß sind die Eier denn? Zauneidechse oder Ringelnatter kommen in Frage. Ich tippe auf Eidechsen!

Lg Marcus

 10 
 am: 05. August 2010, 22:53:22 
Begonnen von PHILIP - Letzter Beitrag von PHILIP
Hallo,

ich hatte ja schon in einem anderen Thema geschrieben, dass es hier in meiner Nähe auf einem ehemaligen Truppenübungsplatz ein relativ großes Kammmolchvorkommen gibt. Der Größte Tümpel, in dem auch die meisten Molche leben, ist schon fast ausgetrocknet und gleicht schon einer Pfütze, in der noch ein paar Larven leben. Die Adulten Tiere haben sich schon in ihre Landlebensräume zurückgezogen und ließen sich heute Abend nicht blicken. Allerdings konnte ich um den Tümpel herum ein paar Jungtiere beobachten und auch fotografieren.














Ausserdem habe ich unter einem großen Stein einige Eier gefunden. Ich denke nicht, dass es sich um Vogeleier handelt, da ich sie wie gesagt unter einem großen, schweren Stein gefunden habe.



Hat jemand eine Idee, wer sich diese Stelle für seinen Nachwuchs ausgesucht haben könnte?


Viele Grüße

Philip


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